Influenza oder grippaler Infekt?

Influenza oder grippaler Infekt?
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Die Erkältungssaison hat begonnen…

Eine Influenza haben gerade viele... manchmal ist es aber auch ein "grippaler Infekt". Wobei angemerkt sei, dass der grippale Infekt erstmal nicht zu verwechseln ist mit der echten Grippe, also der Influenza.

Hat es Sie auch schon erwischt, oder Teile ihrer Familie? Die Grippesaison bzw. die Erkältungssaison hat schon seit einiger Zeit begonnen, meist geht es im Januar los und dauert dann bis zu 4 Monaten. Infektionen, die zu einer Influenza oder einer Erkältung führen, treten vermehrt in dieser Zeit auf. Man vermutet, dass niedrige Temperaturen und trockene Luft dafür sorgen, dass die Viren vor allem in dieser Zeit, außerhalb ihrer Wirtsstrukturen länger überleben und gleichzeitig die menschlichen Schleimhäute anfälliger für Infektionen sind, weil das Immunsystem geschwächt ist.

Worin aber liegt der Unterschied zwischen einer echten Grippe und einem grippalem Infekt?

Der Unterschied zwischen Influenza und grippalem Infekt

Die Influenza-Symptomatik

Eine echte Grippe (Influenza) wird von den Influenzaviren verursacht und weist im Vergleich zu einem grippalen Infekt – also einer Erkältung, die beispielsweise von Adeno-, Rhino oder Coxsackieviren verursacht wird - einige Besonderheiten auf, die nicht immer ganz einfach voneinander zu unterscheiden sind.

Eine echte Grippe tritt vor allem ganz plötzlich in Erscheinung. Man fühlt sich von einem zum nächsten Augenblick plötzlich krank. Schüttelfrost, Fieber (über 38,5°) Muskel-, Kopfschmerzen und ein starkes Abgeschlagenheitsgefühl führen dazu, dass man sich während einer Grippe oft nicht auf den Beinen halten kann. Nicht selten fühlt man sich wirklich elend und verspürt weder Appetit, noch irgendein Verlangen, außer dem nach Ruhe und Schlaf. Oft werden diese Symptome von einem trockenen Reizhusten begleitet. Der Krankheitsverlauf ist im Vergleich zu einer Erkältung (häufig 5-7 Tage oder deutlich länger) langwieriger und eine Besserung lässt häufig auf sich warten. Es kann aber auch durchaus vorkommen, dass Patienten die Symptome in gemilderter Form zeigen, bzw. gar keine Anzeichen aufweisen.

Vor allem bei älteren Menschen, Patienten mit einer chronischen Vorerkrankung oder beispielsweise Schwangeren, kann es während des Krankheitsverlaufes einer Influenza zu gefährlichen Komplikationen wie beispielsweise zu einer Lungenentzündung kommen. Daher wird „Risikogruppen“ zu einer Grippeschutzimpfung geraten.

Übertragen werden die Influenza-Viren durch eine Tröpfcheninfektion. D.h. wenn eine Person in unserer Nähe niest oder hustet, können die Viren auf unsere Schleimhäute gelangen. Ebenso können wir Viren aufnehmen, wenn wir mit Viren kontaminierte Oberflächen berühren und anschließend unsere Hände in die Nähe von Mund oder Nase bringen.

Der grippale Infekt

Eine Erkältung (grippaler Infekt) geht typischerweise mit  Halsschmerzen, Schnupfen und/oder Husten einher - Fieber tritt dabei eher selten auf.  Die ersten Krankheitsanzeichen beginnen im Vergleich zu einer echten Grippe deutlich schleichender und treten abgeschwächter auf. Beispielsweise merken Sie abends, in ihrer Nase und den Nebenhöhlen langsam ein Druckgefühl oder ein leichtes Ziehen und/oder ihr Hals kratzt vielleicht schon ein bisschen und am nächsten Morgen läuft die Nase…  Zwar sind die Symptome oft nur sehr schwer von einer tatsächlichen Grippe zu unterscheiden, dennoch sind dieser schleichende Krankheitsbeginn und die Schwere der Symptomatik häufig ein Unterschied zu einer echten Grippe.

Mit einer Grippeimpfung kann man sein Risiko, an einer Grippe zu erkranken, deutlich senken. Gegen einen grippalen Infekt schützt die Grippe-Impfung aber nicht. Bei Erkältungen gilt, viel trinken und sich ausruhen. Eine komplikationslose Erkältung kann man zuhause in der Regel alleine kurieren.

Allerdings kann es durchaus zu heftigeren Beschwerden kommen, wenn zusätzlich zur Virusinfektion eine bakterielle Infektion kommt. In diesem Fall verfärbt sich beispielsweise der Nasenschleim gelb-grünlich, es setzt Fieber ein und das Allgemeinbefinden wird deutlich schlechter. Auch bei chronisch Kranken und älteren Patienten verlaufen Erkältungen nicht immer ohne Komplikationen. Es gilt, wenn man sich ernsthaft krank fühlt, hohes Fieber hat und/oder unter starken Kopf- und Gliederschmerzen leidet, sollten man die Ursache von einem Arzt abklären lassen.

Eine Erkältung kurieren…

Vorbeugend gilt in der kalten und dunklen Jahreszeit: Viel Bewegung an der frischen Luft und viel trinken ist wichtig, um das Immunsystem in Schwung zu bringen.

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