Nichtstun ganz entspannt angehen…

Nichtstun ganz entspannt angehen…
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Hektik zur Weihnachtszeit

(c) Jürgen Fälchle/Fotolia

 

 

Erst vor kurzem konnte man die Empfehlung eines Arbeitspsychologen in der Zeitung lesen, kein Handy, kein Computer am Wochenende, stattdessen Müßiggang… manchmal ist es aber gar nicht so einfach, aktiv Nichts zu tun, Kraft zu sammeln…

 

 

Wenn Stress zum guten Ton gehört…

Ohne Fleiß, kein Preis… So oder so ähnlich sehen es sicherlich die Meisten. Denn oftmals gilt es als erstrebenswert, dass man in seinem „Beruf aufgeht…“, dass man geradezu leidenschaftlich erfüllt ist von seiner Arbeit… Diese als reine Erwerbstätigkeit zu betrachten, hat damit wenig zu tun. Stress gehört quasi zum „guten Ton“ und am Wochenende, gibt es ja Handys und Tablets, um schnell mal nach „Neuigkeiten“ zu sehen, sich vorzubereiten, ohne dass man sich an einen Computer setzen muss… Aber wie soll man abschalten, Kraft tanken, wenn man quasi ständig mit Informationen versorgt wird oder sich selbst damit versorgt?

Wenn man sich um Angehörige kümmert…

Viele Menschen kümmern sich im Alltag um Angehörige und haben damit eine psychisch und physisch schwere Aufgabe zu bewältigen, deren Belastung mit fortschreitender Erkrankung eines Pflegebedürftigen zunimmt. Für viele wird eine Pflegetätigkeit neben diversen alltäglichen Aufgaben und Verpflichtungen schnell zu einer Mehrfachbelastung. Die Folge ist oftmals, dass Erholungszeiten, Auszeiten und auch der persönlichen Freizeit immer weniger Raum eingeräumt werden kann. Pflegende Angehörige müssen daher frühzeitig und konsequent auf sich achten.

Es gibt viele individuelle Ursachen dafür, warum aktives Nichtstun oftmals schwer erreichbar ist, zumal es nicht selten negativ besetzt ist und schnell mit Faulheit in Verbindung gebracht wird. Oftmals spielt sich das im Kopf ab. Den Wunsch, dass es einem so gut wie nur irgendwie möglich gehen soll, teilen die Meisten von uns, der Weg dorthin gestaltet sich allerdings oft schwer. Selbst wenn man sich ein erholsames Wochenende vornimmt, führen zu hohe Erwartungen schnell zu großem Druck und am Ende kommt es vielleicht zu Frust oder Stress!

Was also kann man tun?

  • Erholung ist ein sehr individuelles Erlebnis und erfordert daher auch eine persönliche Auseinandersetzung mit sich selbst. Was individuell als erholsam angesehen wird, ist für Jeden unterschiedlich!
  • Man sollte sich klar machen, dass es einen Unterschied gibt, zwischen dem was man tun muss und dem was man bewusst tun will!
  • Wenn das Wochenende möglichst selbstbestimmt sein soll, ist es ratsam, dass „fremdbestimmte Aufgaben und Verpflichtungen“ jeglicher Art (Termine, Haushaltsaufgaben, Einkäufe) bereits an Wochentagen erledigt werden oder einfach mal abgegeben werden.
  • Es ist wichtig, dass man sich auch im Alltag feste Auszeiten für sich selbst nimmt. Selbst kurze, aber konsequent eingehaltene Erholungsphasen können dazu beitragen, dass man dem Wochenende entspannter entgegen geht.
  • Ein Wochenende ist kein zweiwöchiger Urlaub! Soll heißen: Ihren Tages-Nachtrhythmus sollten Sie im Großen und Ganzen beibehalten, sonst rächt sich dies oft schon am Montagmorgen. Ebenso sollten Sie darauf achten, dass sie ihre selbstbetimmte Zeit nicht mit zu vielen Vorhaben überladen...
  • Sorgen Sie dafür, dass Sie sich um sich kümmern und zwar ohne schlechtes Gewissen. Seien Sie ruhig mal egoistisch!

Unsere Empfehlungen für kurze Auszeiten im Alltag oder am Wochenende:

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Eine schöne Zeit wünscht ihnen das RCS-Pro Team!

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