Sind Sie gerade im Stress?

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Stress ist eine körperliche Reaktion auf eine Herausforderung oder eine Gefahrensituation, die scheinbar nicht zu bewältigen ist. Unser Körper reagiert darauf, mit unterschiedlichen Symptomen. Die Evolutionsbiologie liefert den Hintergrund dafür: Der menschliche Körper versorgt sich mit Energie in einer Gefahrensituation, indem er bestimmte körperliche Funktionen steigert (z.B. Herzschlag, Blutdruck) und andere zurückfährt (z.B. Verdauung), um auf einen bevorstehenden Kampf oder eine Flucht vorbereitet zu sein.

In unserer heutigen Zeit ist es allerdings selten von Nöten, dass wir im Rahmen einer Anspannung oder einer Stresssituation mit Kampf oder Flucht reagieren – auch wenn letzteres manchmal vielleicht wünschenswert wäre – so dass die innerlich aufgebaute Energie nicht wieder abgebaut wird.

Dieser innere Druck, der durch Stress und Anspannung verursacht ist, kann zwar positiv wirken, indem die individuelle Leistungsfähigkeit und Aufmerksamkeit erhöht wird, ein Zuviel davon, führt allerdings potentiell zu negativen Effekten. Dauerstress kann ernsthafte psychische und physische Erkrankungen nach sich ziehen.

Oberkante Unterlippe

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„Stressoren“ lauern in unserem Alltag überall und sind nicht selten, durch überzogene eigene Ansprüche bzw. durch Vergleiche mit anderen „scheinbar besser organisierten“ Freunden oder beispielsweise Kollegen hervorgerufen. Teilweise ist man ja schon fast „out“, wenn man nicht gestresst ist, denn Stress wird oft mit „Erfolg“ gleichgesetzt. Gleichzeitig können viele Menschen einem permanenten Druck nicht Stand halten.

Was also ist zu tun?

  • Weglaufen? Manchmal durchaus eine reizvolle Option, die aber in der Regel – denken Sie nur an folgende Beispiele: Sie stehen im Stau oder Sie befinden sich mit einem tobenden Kind im Supermarkt - keine realistische ist.
  • Wie wäre es mit ein bisschen Prokrastination? Allerdings ist das permanente Aufschieben und Hinauszögern von Aufgaben oft nicht, oder nur bis zu einem gewissen Grad möglich, … schade eigentlich.
  • Gelassener werden, individuelle Unzulänglichkeiten akzeptieren und Ventile suchen – klingt schon besser, funktioniert aber bei Vielen in der Regel nicht von heute auf morgen, sondern braucht Zeit und oft auch Veränderung bestimmter Gewohnheiten…

Mit diesem Ziel vor Augen ist es sinnvoll, über neue Routinen im individuellen Alltag oder beispielsweise über neue Hobbies nachzudenken. Yoga wäre zum Beispiel eine Möglichkeit: Yoga verbindet körperliche und geistige Übungen, um das körperliche Bewusstsein, das Gleichgewicht zu trainieren und durch Atem- und Meditationsübungen eine geistige Entspannung zu erzielen. Yoga stärkt den eigenen Körper und entlastet den Geist.

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Sich in Stresssituationen systematisch zu beobachten, und dabei die eigenen Wohlfühl-Momenten zu fokussieren können helfen, eine individuelle Herangehensweise zu finden, um Stress abzubauen.

Dabei wünschen wir gutes Gelingen... es lohnt sich!

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