Pflegehilfsmittel – Entlastung für den Rücken

Pflegehilfsmittel – Entlastung für den Rücken
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Es gibt verschiedene Gründe, die dazu führen, dass ein bisher mehr oder minder selbständiger Mensch in die Lage kommt, dass er auf Hilfe und Pflege im Alltag angewiesen ist. Diese Aufgabe übernehmen in den meisten Fällen Angehörige oder nahestehende Personen.

Dabei werden oftmals die körperliche und seelische Belastung für die pflegenden Angehörigen unterschätzt, die in vielen Fällen zum Teil selbst erkranken. Oftmals sind es Rückenschmerzen, Muskelverspannungen und dadurch entstehende potentielle Bewegungseinschränkungen, die sich neben diversen anderen Symptomen, aus der körperlichen Anstrengung, der teilweise schädlichen Haltung und auch aufgrund der seelischen Belastung entwickeln können.

Dabei ist es gerade in einer Pflegesituation wichtig, dass diejenigen die die Pflegetätigkeit übernehmen auf die körpereigenen Signale achten und unterstützende bzw. entlastende Hilfe, z.B. durch Pflegehilfsmittel in Anspruch nehmen, um die Pflege adäquat durchführen zu können.

Was entschärft die Rückenproblematik in einer Pflegesituation?

  • Gegen Rückenprobleme hilft vor allem regelmäßige und möglichst vielfältige Bewegung! Wer sich regelmäßig bewegt und aktiv ist, fördert den eigenen Muskelaufbau und sorgt dafür, dass die Bandscheiben durch den Wechsel von Be- und Entlastung gut versorgt werden. Gleichzeitig können sich sportliche Aktivitäten positiv auf den psychischen Zustand eines Menschen auswirken.
  • Für das seelische Gleichgewicht ist es wichtig, dass man sich regelmäßige Auszeiten nimmt. Technische Hilfsmittel wie Hausnotrufe bzw. Seniorennotrufe sind in diesem Hinblick hilfreich, weil sie eine Kommunikation trotz räumlicher Trennung ermöglichen und die verschiedenen Bedürfnisse der betroffenen Personen berücksichtigen.
  • Sinnvoll und wichtig ist die Einbeziehung der zu betreuenden Person. Wenn zu bewältigende Aufgaben, den betroffenen Personen übertragen werden, können diese sowohl sozial, kognitiv und auch motorisch gefordert und gefördert werden.
  • Der Rückgriff auf diverse Pflegehilfsmittel, kann viele alltägliche Aufgaben und Arbeitsabläufe erleichtern.

Pflegehilfsmittel können den Rücken entlasten im Pflegealltag:

Bei den Pflegehilfsmitteln kann man zwischen technischen Pflegehilfsmitteln wie Pflegebetten, Rollstühle oder beispielsweise Liftern und kleineren Hilfsmitteln unterscheiden. Viele kleine Helfern sorgen dafür, dass der alltägliche Umgang mit der zu pflegenden Person nicht zu Lasten des Rückens geht. Sie ermöglichen eine Beteiligung und Aktivierung des Patienten, erleichtern die Arbeit und sorgen gleichzeitig für Sicherheit während bestimmter Pflegevorgänge.

Antirutschmattenantirutschmatte dycem - Tranfer- und Pflegehilfsmittel sind bei verschiedenen Transfertätigkeiten geeignet, um das Wegrutschen der Füße zu verhindern. Sie vermitteln Rutschsicherheit, sind einfach in der Anwendung und können motorisch eingeschränkte Personen durch den erhöhten Reibungswiderstand dazu anregen, aktiv bei einer Umlagerung mitzuwirken.

 

bettleiter - Pflegehilfsmittel

Eine Bettleiter ermöglicht das selbständige Aufrichten des Oberkörpers im Bett und erleichtert somit das Aufstehen bzw. den Transfer vom Bett in den Rollstuhl.

 

 

haltegürtel - Pflegehilfsmittel Haltegürtel sind vor allem für gang- und standunsichere Personen geeignet, da sie die Steuerung und Unterstützung des Bewegungsablaufes ermöglichen, ohne dass an Armen gezogen oder gedrückt werden muss. (Diese sind in unterschiedlichen Größen erhältlich.)

 

 

Es gibt verschiedene weitere Transferhilfen, die als Umlagerungshilfen beispielsweise zwischen Bett und Rollstuhl oder Rollstuhl und Toilette fungieren. Dazu zählen ebenso Gleitmatten, die zur selbständigen bzw. erleichterten Sitzpositionskorrektur für Rollstühle genutzt werden können.

Transferhilfe - Pflegehilfsmittel - Drehkissen Rutschbrett - Transfer- und Pflegehilfsmittel Gleitmatte - Transfer- und Pflegehilfsmittel

 

 

 

 

In unserem Sortiment finden Sie viele Hilfsmittel, die bei den täglichen Arbeitsabläufen helfen.

Was hilft, wenn der Rücken bereits schmerzt?

Bei akuten Rückenschmerzen können Wärmeanwendung mit Hilfe eines Wärmegürtels, eines Infrarotlichtes oder eines Wärmebalsams schmerzlindernd wirken.

wärmegürtel infrarotlampe wärmebalsam

 

 

 

 

Wenn Rückenschmerzen länger anhalten, bzw. mit Lähmungserscheinungen, Taubheitsgefühlen oder plötzlicher Inkontinenz einhergehen bzw. wenn die Schmerzen ausstrahlen, sollten Sie direkt einen Arzt konsultieren.

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