Pflegehilfsmittel – Helfer für den Pflegealltag

Pflegehilfsmittel – Helfer für den Pflegealltag
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Die Pflegesituation für pflegende Angehörige

Der größte Teil pflegebedürftiger Menschen wird in Deutschland zu Hause, von den eigenen Angehörigen versorgt. Was in diesem Zusammenhang oft verkannt wird, ist die Belastung für die pflegenden Angehörigen, die in vielen Fällen selbst erkranken oder an psychosomatischen Symptomen leiden. Um die körperlichen Belastung im Pflegealltag ein wenig zu erleichtern, gibt es diverse Pflegehilfsmittel.

Gereiztheit, Schlafstörungen, Kopfschmerzen und Erschöpfung sind nur einige der Signale, die auftauchen können und die eine Entlastung des Pflegenden erfordern. Denn der Belastung besteht nicht nur darin, dass es körperlich anstrengend ist einen Menschen zu versorgen und zu pflegen. Insbesondere die Kombination zwischen physischer und psychischer  Anstrengung führt dazu, dass häufig auch die Pflegenden selbst oft am Ende ihrer Kräfte angelangt sind.

Die Pflegesituation stellt für die Pflegebedürftigen und die pflegenden Angehörigen oft eine emotionale Stresssituation dar, bei der ein Netzwerk aus gegenseitiger Rücksichtnahme dazu führen kann, dass individuelle Bedürfnisse nicht ausreichend kommuniziert werden und gefährlich wenig Beachtung finden.

Pflegehilfsmittel helfen im Pflegealltag

Es gibt viele Pflegehilfsmittel, die im Rahmen der Pflege von Angehörigen die physische Belastung deutlich reduzieren können.

Viele Menschen fühlen sich schlecht, wenn sie die eigenen Wünsche priorisieren, die eigene Belastung wahr- und/oder ernst nehmen.  Doch die Frage, die sich vor diesem Hintergrund stellt ist: Was hilft es einem pflegebedürftigen Menschen, wenn das eigene Leben zurückgestellt wird und die Versorgung durch Erschöpfung und Gereiztheit auf die nötige Grundversorgung reduziert ist, so dass eine wirkliche emotionale Nähe kaum möglich ist? Genau diese Art der Zuneigung und der Pflege ist allerdings für beide Seiten so wichtig.

Nur einige Alltagsbeispiele…

Eine Betreuung rund um die Uhr ist in der Regel nicht zu bewerkstelligen. Einerseits umfasst die Versorgung nicht nur die Pflege „vor Ort“, sondern erfordert verschiedene Tätigkeiten, die nicht in der Nähe des Pflegebedürftigen durchgeführt werden können. Gleichzeitig braucht jeder eine Auszeit für sich. Eine räumliche Trennung ist also immer wieder gegeben. Was passiert aber, wenn genau in dieser Situation ein Notfall eintritt, oder die jeweilige Person auf sich aufmerksam machen muss und nicht dazu in der Lage ist? Kommunikation trotz räumlicher Trennung gehört zu einer optimalen Versorgung. Gerade wenn man außer Hörweite ist brauchen die jeweiligen Angehörigen das sichere Wissen, dass sie ein Notruf jederzeit erreicht. Das gilt besonders für die Zeit, wenn man in andere Arbeiten vertieft ist, sich Zeit für sich nimmt, oder einfach schläft. Mit einem Kommunikationssystem was auch außerhalb der Hörweite Sicherheit bietet, können Angehörige anderen Arbeiten ungestört nachgehen. Eine Auszeit ohne schlechtes Gewissen wird wieder möglich. Für diese Fälle gibt es verschiedene Notrufsysteme, die den Bedürfnissen des pflegenden Personals und den zu betreuenden Personen angepasst sind.

Die körperliche Pflege und Reinigung eines Pflegebedürftigen Menschen ist ein wichtiger Bestandteil der täglichen Grundversorgung. Für diesen Bereich gibt es viele Pflegehilfsmittel, deren Einsatz sinnvoll und erleichtern ist. Zu diesen zählen diverse Transfer- und Umbetthilfen, die einen Patiententransfer erleichtern, Lagerungsprodukte die im Rahmen der Dekubitus-Prophylaxe Anwendung finden, ebenso wie diverse Hygieneprodukte, die beispielsweise ein Waschen ohne Wasser erlauben oder bestimmte Pflegeprodukte.

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Bei allen Hilfsmitteln sind es aber auch Freiräume und Auszeiten, die pflegende Angehörige benötigen, damit sie neben der Grundversorgung auch die emotionale Versorgung erfüllen können, ohne ihre Gesundheit zu vernachlässigen.

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